Gemeindereise 2018: Backsteingotik 3.-10. Juli 2018 Info-Abend für alle Interessierte am Mittwoch, 13. September 2017 um 19.30 Uhr im Ev. Gemeindehaus in Seckmauern, Hauptstr. 26.

 

Die Backsteingotik ist eine faszinierende Architektur, die die aufstrebende Hanse zunächst im

Ostseeraum ab dem 12. Jahrhundert entwickelt hat. Die reichen Kaufleute wollten ein Zeichen ihrer wirtschaftlichen Macht setzen gegen König, Adel und Kirche. Diese Periode, die wunderschöne Kirchen, aber auch Bürger- und Lagerhäuser hervorgebracht und auch politisch und religiös ihre Spuren hinterlassen hat, wollen wir uns anschauen und uns davon begeistern lassen. Dazu lädt Pfr. Reichard zu einem ersten Info-Abend am 13.09.2017 ins Ev. Gemeindehaus in Seckmauern ein. Dann können wir noch weitere Absprachen treffen.

 

Hier der vorläufige Reiseverlauf:

  1. Tag: 03.07.2018 – Anreise – Lübeck;
  2. Tag: 04.07.2018 – Wismar;
  3. Tag: 05.07.2018 – Rostock – Warnemünde – Bad Doberan;
  4. Tag: 06.07.2018 – Güstrow – Schwerin;
  5. Tag: 07.07.2018 – Greifswald – Stralsund;
  6. Tag: 08 07.2018 – Rügen;
  7. Tag: 09.07.2018 – Stralsund;
  8. Tag: 10.07.2018 – Rückreise.

 

PACSÉR – Der Weihnachtspäckchen – Reisebericht

Nachdem wir im wahrsten Sinne  auf den letzten „Drücker“ das „Go“ vom serbischen Grenz-Zoll erhalten haben, ging es am Dienstag, den 20.12.2016 13:30 Uhr von Haingrund in Richtung serbische Grenze, über Österreich und Ungarn bis Horgos, so heißt die Grenzstadt zu Serbien. 23.30 Uhr standen wir vor dem Grenz-Schlagbaum.

Das Auto wird am Montag beladen 397kg füllen den ganzen Kofferraum, die Wiegekarte zeigt glatt 3.000kg bei 3.010kg zul. Gesamtgewicht... Der serbische Binnenzoll, vlr: Tabitas Mutter, Tabita (die gleichnamige dortige Hilfsorganisation) und Sylvia Nach dem Ausladen im Gemeindesaal Weihnachtsmarkt in Subotika Weihnachtsmarkt in Subotika Weihnachtsmarkt in Subotika Die Kirche in Pacsér Sylvia und Pfarrerin Elisabeth Csányi Das Pfarrhaus Die jüngsten Glieder der Gemeinde Manche fallen fast nach vorne über... Pfarrerin Elisabeth Csányi ist sichtlich angetan Gruppenbild Ein voller Gemeindesaal Pfarrerin Elisabeth Csányi hat alles im Griff Stolz zeigen alle Kinder ihr Geschenk Das lokale Fernsehen darf natürlich auch nicht fehlen... ...und mit wichtigen Personen ein Interview führen!

Die Fahrt bis zum Verlassen der Eurozone gestaltete sich problemlos. Aber dann kam der serbische Zoll. Obwohl wir mit dem PKW unterwegs waren, mussten wir uns in die LKW-Schlange einreihen. Also fuhren wir wieder zurück, ca. 1km (als Geisterfahrer auf der Autobahn,  „das wäre schon richtig so…“, sagte man uns) und suchten eine Lücke in der hunderte Meter langen Kolonne. Jetzt erst realisierten wir, wie vorteilhaft eine Europäische Union ist. Wie unkompliziert können wir innerhalb der EU ein- und ausreisen. Rechts neben uns sahen wir Flüchtlingsunterkünfte. Nur in etwa konnten wir das Ausmaß der Flüchtlingswelle des letzten Jahres erahnen. Nach einer gefühlten Ewigkeit standen wir am ersten Ckeckpoint. Aussteigen war angesagt, denn das Fenster des Zollbeamten war in LKW-Höhe! Dann mußten wir inmitten unzähliger LKW, die alle noch auf die Bearbeitung ihrer Zollpapiere warteten, parken und mit unseren Papieren zur Grenz-Spedition NET company, denn als Privatperson kann man die Zollpapiere nicht direkt den Zöllnern geben, das ist viel zu kompliziert für uns…, wir müssen draußen warten. Nach einer weiteren Stunde gingen wir ins Speditions-Büro, um nachzuschauen, was da denn solange dauern kann. Alle drei Mitarbeiter hatte der nächtliche Schlaf übermannt!  Sichtlich peinlich berührt und für einen Obolus in die Kaffeekasse bewegten sich die Spediteure „sofort“ zu den Zollbeamten. Dort lagen  die Papiere: Schön aufgefächert auf einem ca. 4 Meter langen Tresen. Unsere Zollpapiere waren schon bei 3,65 Meter angelangt; pro Meter rechnete man eine Stunde Bearbeitungszeit. Offensichtlich wirkte die Aussicht auf Kaffee Wunder und keine 20 Minuten später hatten wir die Erlaubnis, einzureisen. Noch ein Checkpoint war zu bewältigen und dann  konnten wir endlich Richtung Novi Sad (zu Deutsch: Neusatz) fahren. In Neusatz haben wir uns 02:50 Uhr morgens erst einmal ein Hotelzimmer gesucht, um etwas Schlaf zu bekommen.

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PACSÉR – Ein Dankeschön an alle, die geholfen haben!

Ihr Lieben alle,

Wir sind wieder zurück und wir möchten uns im Namen aller bei allen bedanken, die mitgeholfen haben, dass die Päckchenaktion gelingen konnte (wir hoffen, wir haben niemanden vergessen, es waren ja so viele beteiligt):

  • Herrn Generalkonsul Radovanovic für die Bemühungen mit dem serbischen Zoll
  • Der Deutsch-Serbischen-Wirtschftskammer AHK für die Hinweise zur Abwicklung
  • Dem Samariterdienst für die Unterstützung der Spendenaktion
  • Dem Statistischen Bundesamt Wiesbaden für Ausstellung einer Sonder-Warennummer
  • Dem Verzollungsbüro Butz für die Erstellung der Ausfuhrpapiere
  • Socijalno Humanitarno Društvo TABITA für die Erstellung der Einfuhrpapiere
  • Dem FRANPACK-Team für die Koordinierung der Verzollung und für den Transport
  • Dem PACSÉR-Team für die Leitung und Durchführung der gesamten Spendenaktion

Und natürlich allen Spendern, die mit ihren Weihnachtspäckchen und Geldspenden das alles erst ermöglicht haben. Danke!

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Danke für Ihre Spende für Pacsér!

Pacsér-Transport
397kg und 1.4580,07 Euro von Herzen gespendet…

Vielen, vielen Dank allen, die mit so vielen Sach- und Geldspenden den Kindern in Pacsér ein schönes Weihnachten ermöglichen.

Wie in den Jahren zuvor hat das Gustav-Adolf-Werk um Hilfe für die Reformierte Kirchengemeinde in Pacsér unter Leitung der Pfarrerin Elisabeth Csányi gebeten. So auch im Projektkatalog 2017. Unser Kirchenvorstand hat sich 2013 dazu entschieden, auch der Gemeinde in Pacsér zu helfen. So konnte schon das dortige Kirchendach mit Hilfe des GAW saniert werden. Nun müssen die freigelegten und inzwischen getrockneten Kirchenmauern wieder verputzt werden. Pfarrerin Elisabeth Csányi setzt sich auch sehr für den Kindergarten ein, der vor allem für die jungen Familien eine große Hilfe ist, zumal es hier vom Staat kein Geld gibt.

Die diesjährige Aktion in Zahlen: Es sind 128 Päckchen gespendet bzw. vom Pacsér-Team gekauft und gepackt worden. Das Gesamtgewicht liegt bei 397kg und bei einem durchschnittlichen Wert je Paket von ca. 15€ kommt so alleine ein Wert von 1.920€ zusammen. Dazu haben Sie 942€ gespendet, was zusammen mit zurückbehaltenem Geld aus der 2015er Spendenaktion in Höhe von 516,07€ die fantastische Summe von 1.458,07€ ergibt. Darüber wird sich Pfarrerin Elisabeth Csányi besonders freuen.

Wie immer im Leben gibt es den einen oder anderen Wermutstropfen. War doch geplant, dass die Pakete mit dem Samariterdienst per LKW nach Serbien gelangen. Nun stellte sich heraus, dass aufgrund politischer Querelen im Zusammenhang mit dem Beitritt Serbiens in die EU der serbische Zoll nichts auslässt, die Einfuhr zu erschweren. So kann der Samariterdienst seine Spenden, die immerhin auf mehreren 40to-LKW Platz finden, erst im Januar versenden.

Deshalb haben wir uns entschlossen, Ihre Spende direkt und pünktlich mit dem PKW nach Pacsér zu bringen. Denn wer möchte schon den Kindern erklären, dass die Geschenke eben nicht an Weihnachten kommen. Um nicht Ihre Spende durch den Transport zu schmälern, übernimmt die FRANPACK Gesellschaft für Abfüll- und Verpackungstechnik mbH sämtliche Kosten hierfür.