Die Taufe

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Bild: EKHN / Segen für den Täufling, seine Familie und die Taufpaten

Allen Eltern, die sich entscheiden, ihr Kind evangelisch taufen zu lassen, gratuliert die hessen-nassauische Landeskirche ganz herzlich. Alle Mädchen und Jungen sowie Erwachsene sind herzlich eingeladen, die Taufe zu empfangen.

Mit der heiligen Taufe wird der Mensch Christ und Mitglied der Kirche. Die Taufe ist das sichtbare Zeichen dafür, dass Gott diesen Menschen angenommen hat. Die Taufe ist ein Sakrament und fast alle christlichen Kirchen erkennen es gegenseitig an. Deshalb kann jeder Mensch nur einmal im Leben getauft werden, auch wenn er beispielsweise die Konfession wechselt.

Die Taufe ist der Beginn eines christlichen Lebensweges:

  • Die Taufe bedeutet die Aufnahme in die christliche Kirche und in die Gemeinde vor Ort.
  • Die Täuflinge werden von der Kirchengemeinde, in der sie wohnen, zu altersgemäßen Veranstaltungen eingeladen.
  • In der Schule ist das Kind von vornherein zum evangelischen Religionsunterricht angemeldet.
  • Etwa im siebten Schuljahr wird das Kind von der Gemeinde zur Teilnahme am Konfirmationsunterricht eingeladen.

Als Kirchenmitglied hat das Kind später einmal bestimmte Rechte:

  • Es kann nach der Konfirmation selbst Taufpatin oder Taufpate werden.
  • Konfirmierte Kirchenmitglieder haben das Recht auf eine lebenslange Begleitung durch die Kirche, etwa wenn sie später kirchlich heiraten möchten.
  • Auch können sie sich ehrenamtlich engagieren und in einer Kirchengemeinde Verantwortung übernehmen.

Hinweis: Weitere Informationen zur Taufe finden Sie in der Broschüre, die Sie unter dem Menüpunkt „DOWNLOAD“ finden.

 

Quelle: EKHN

Ist das Patenamt das Richtige für mich?

Die Beziehung zwischen Pate und Patenkind lebt von persönlichen Begegnungen

Bild: Heidi van der Westhuizen/istockphoto.com
Bild: Heidi van der Westhuizen/istockphoto.com

„Wir werden unsere Kleine taufen lassen. Wir können uns gut vorstellen, dass Du ihr Pate wirst. Was hältst du davon?“ Wer diese Frage hört, weiß: Jetzt braucht es eine Entscheidung, die gut zum Kind und zum eigenen Leben passt. Denn mit einem „Ja“ steht der Pate seinem Patenkind für mindestens 14 Jahre als vertrauensvoller Ansprechpartner zu Seite. Und das braucht Zeit. Dr. Joachim Schmidt, Pfarrer im Ruhestand, hat die Bereicherung erlebt, Kinder bei ihrem inneren und äußeren Wachstum zu begleiten. Als Pate, Vater und Großvater stand er bis jetzt neun Kindern bei ihrem Weg zum Erwachsenwerden zur Seite. In einem Interview gibt er Anregungen, wie sich die richtige Entscheidung finden lässt.

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Taufen lassen als Erwachsener

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Bild: Esther Stosch

Die Heilige Taufe ist das sichtbare Zeichen der Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Christinnen und Christen. Sie wird in einem öffentlichen Gottesdienst vor der Gemeinde vollzogen. Der Taufe gehen Gespräche über wichtige Glaubensthemen oder Lebensfragen voraus, die in Absprache mit Ihnen vereinbart werden.

Als Erwachsener übernehmen Sie selbst die Verantwortung für diesen Glaubensschritt und benötigen keine Paten mehr. Mit der evangelischen Taufe werden Sie zugleich Mitglied der evangelischen Kirche mit allen Rechten und Pflichten. Als künftiges Mitglied der Kirche haben Sie nicht nur die Möglichkeit kirchlich zu heiraten oder selbst Pate zu werden. Sie sind auch eingeladen, das kirchliche Leben in Ihrer Gemeinde mitzugestalten. Das Mitsingen im Kirchenchor, die ehrenamtliche Tätigkeit im Kirchenvorstand oder in der Kinder- und Jugendarbeit sind nur einige Beispiele. Der Mitgliedsbeitrag – die Kirchensteuer – ist gesetzlich geregelt und richtet sich nach Ihrem Einkommen.

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