Die Konfirmation

Bild: EKHN / P. Bongart
Bild: EKHN / P. Bongart

Für viele evangelische Jugendliche ist der Tag der Konfirmation das größte Fest in ihrem bisherigen Leben. Viele Gäste reisen dann zu Ehren der Konfirmanden an und zeigen mit Geschenken, wie sehr die Jugendlichen ihnen am Herzen liegen. In den Gemeinden der EKHN werden jährlich über 18.000 Jugendliche konfirmiert.

Damit die Konfirmandinnen und Konfirmanden auf diesen großen Tag vorbereitet sind, besuchen sie rund ein Jahr lang den Konfirmandenunterricht. Dort geht es nicht um Leistungen, sondern die Jugendlichen stehen mit ihren Fragen zum Sinn des Lebens, zur Zukunft und zum Glauben im Mittelpunkt. Zusammen mit den anderen erfahren sie, was wichtig für ihr Leben ist und welche Rolle die Gemeinde und der christliche Glaube spielen können. Besonders auf Konfirmandentagungen oder –freizeiten erleben sie in der Konfi-Gruppe Spaß, Gemeinschaft und Spiritualität. Die Pfarrerin oder der Pfarrer und andere Menschen in der Gemeinde geben ihnen wichtige Impulse für ihr künftiges Leben.

Das Wort „Confirmatio“ bedeutet „Befestigung, Bekräftigung“. Während des festlichen Konfirmationsgottesdienstes bestätigen die Jugendlichen als mündige Christin oder als Christ das Versprechen, das ihre Eltern und Paten bei ihrer Taufe gegeben haben. Dadurch wird erneut deutlich, dass Gott „Ja“ zu ihnen sagt, sie so annimmt, wie sie sind. Von nun an gelten sie als mündige Mitglieder der christlichen Gemeinde und entscheiden auf der Grundlage der Bibel selbst über ihren Glauben.

 

Hinweis: Weitere Informationen zur Konfirmation finden Sie in der Broschüre, die Sie unter dem Menüpunkt „DOWNLOAD“ finden.

 

Quelle: EKHN

Die Konfirmation – Voraussetzung und Anmeldung

Bild: EKHN / aldomurillo / istockphoto
Bild: EKHN / aldomurillo / istockphoto

Zum evangelischen Konfirmandenunterricht werden Jugendliche in der Regel im siebten Schuljahr eingeladen. Die Anmeldezeiten werden meist auch im Gemeindebrief oder in der Tageszeitung veröffentlicht. Auch in der Schule erfährst du vielleicht davon. Du kannst oder deine Eltern können auch selbst Kontakt zu deiner Gemeinde aufnehmen. Für den Konfirmandenunterricht meldest du dich gemeinsam mit einem Elternteil an.

Höhepunkt der Konfirmandenzeit ist der festliche Konfirmations-Gottesdienst. Zuvor besuchst du gemeinsam mit deiner Gruppe in deiner Gemeinde etwa ein Jahr lang den Konfirmandenunterricht und gehst auch regelmäßig sonntags in die Kirche.

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Die Taufe

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Bild: EKHN / Segen für den Täufling, seine Familie und die Taufpaten

Allen Eltern, die sich entscheiden, ihr Kind evangelisch taufen zu lassen, gratuliert die hessen-nassauische Landeskirche ganz herzlich. Alle Mädchen und Jungen sowie Erwachsene sind herzlich eingeladen, die Taufe zu empfangen.

Mit der heiligen Taufe wird der Mensch Christ und Mitglied der Kirche. Die Taufe ist das sichtbare Zeichen dafür, dass Gott diesen Menschen angenommen hat. Die Taufe ist ein Sakrament und fast alle christlichen Kirchen erkennen es gegenseitig an. Deshalb kann jeder Mensch nur einmal im Leben getauft werden, auch wenn er beispielsweise die Konfession wechselt.

Die Taufe ist der Beginn eines christlichen Lebensweges:

  • Die Taufe bedeutet die Aufnahme in die christliche Kirche und in die Gemeinde vor Ort.
  • Die Täuflinge werden von der Kirchengemeinde, in der sie wohnen, zu altersgemäßen Veranstaltungen eingeladen.
  • In der Schule ist das Kind von vornherein zum evangelischen Religionsunterricht angemeldet.
  • Etwa im siebten Schuljahr wird das Kind von der Gemeinde zur Teilnahme am Konfirmationsunterricht eingeladen.

Als Kirchenmitglied hat das Kind später einmal bestimmte Rechte:

  • Es kann nach der Konfirmation selbst Taufpatin oder Taufpate werden.
  • Konfirmierte Kirchenmitglieder haben das Recht auf eine lebenslange Begleitung durch die Kirche, etwa wenn sie später kirchlich heiraten möchten.
  • Auch können sie sich ehrenamtlich engagieren und in einer Kirchengemeinde Verantwortung übernehmen.

Hinweis: Weitere Informationen zur Taufe finden Sie in der Broschüre, die Sie unter dem Menüpunkt „DOWNLOAD“ finden.

 

Quelle: EKHN

Ist das Patenamt das Richtige für mich?

Die Beziehung zwischen Pate und Patenkind lebt von persönlichen Begegnungen

Bild: Heidi van der Westhuizen/istockphoto.com
Bild: Heidi van der Westhuizen/istockphoto.com

„Wir werden unsere Kleine taufen lassen. Wir können uns gut vorstellen, dass Du ihr Pate wirst. Was hältst du davon?“ Wer diese Frage hört, weiß: Jetzt braucht es eine Entscheidung, die gut zum Kind und zum eigenen Leben passt. Denn mit einem „Ja“ steht der Pate seinem Patenkind für mindestens 14 Jahre als vertrauensvoller Ansprechpartner zu Seite. Und das braucht Zeit. Dr. Joachim Schmidt, Pfarrer im Ruhestand, hat die Bereicherung erlebt, Kinder bei ihrem inneren und äußeren Wachstum zu begleiten. Als Pate, Vater und Großvater stand er bis jetzt neun Kindern bei ihrem Weg zum Erwachsenwerden zur Seite. In einem Interview gibt er Anregungen, wie sich die richtige Entscheidung finden lässt.

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