PACSÉR – Der Weihnachtspäckchen – Reisebericht

Nachdem wir im wahrsten Sinne  auf den letzten „Drücker“ das „Go“ vom serbischen Grenz-Zoll erhalten haben, ging es am Dienstag, den 20.12.2016 13:30 Uhr von Haingrund in Richtung serbische Grenze, über Österreich und Ungarn bis Horgos, so heißt die Grenzstadt zu Serbien. 23.30 Uhr standen wir vor dem Grenz-Schlagbaum.

Das Auto wird am Montag beladen 397kg füllen den ganzen Kofferraum, die Wiegekarte zeigt glatt 3.000kg bei 3.010kg zul. Gesamtgewicht... Der serbische Binnenzoll, vlr: Tabitas Mutter, Tabita (die gleichnamige dortige Hilfsorganisation) und Sylvia Nach dem Ausladen im Gemeindesaal Weihnachtsmarkt in Subotika Weihnachtsmarkt in Subotika Weihnachtsmarkt in Subotika Die Kirche in Pacsér Sylvia und Pfarrerin Elisabeth Csányi Das Pfarrhaus Die jüngsten Glieder der Gemeinde Manche fallen fast nach vorne über... Pfarrerin Elisabeth Csányi ist sichtlich angetan Gruppenbild Ein voller Gemeindesaal Pfarrerin Elisabeth Csányi hat alles im Griff Stolz zeigen alle Kinder ihr Geschenk Das lokale Fernsehen darf natürlich auch nicht fehlen... ...und mit wichtigen Personen ein Interview führen!

Die Fahrt bis zum Verlassen der Eurozone gestaltete sich problemlos. Aber dann kam der serbische Zoll. Obwohl wir mit dem PKW unterwegs waren, mussten wir uns in die LKW-Schlange einreihen. Also fuhren wir wieder zurück, ca. 1km (als Geisterfahrer auf der Autobahn,  „das wäre schon richtig so…“, sagte man uns) und suchten eine Lücke in der hunderte Meter langen Kolonne. Jetzt erst realisierten wir, wie vorteilhaft eine Europäische Union ist. Wie unkompliziert können wir innerhalb der EU ein- und ausreisen. Rechts neben uns sahen wir Flüchtlingsunterkünfte. Nur in etwa konnten wir das Ausmaß der Flüchtlingswelle des letzten Jahres erahnen. Nach einer gefühlten Ewigkeit standen wir am ersten Ckeckpoint. Aussteigen war angesagt, denn das Fenster des Zollbeamten war in LKW-Höhe! Dann mußten wir inmitten unzähliger LKW, die alle noch auf die Bearbeitung ihrer Zollpapiere warteten, parken und mit unseren Papieren zur Grenz-Spedition NET company, denn als Privatperson kann man die Zollpapiere nicht direkt den Zöllnern geben, das ist viel zu kompliziert für uns…, wir müssen draußen warten. Nach einer weiteren Stunde gingen wir ins Speditions-Büro, um nachzuschauen, was da denn solange dauern kann. Alle drei Mitarbeiter hatte der nächtliche Schlaf übermannt!  Sichtlich peinlich berührt und für einen Obolus in die Kaffeekasse bewegten sich die Spediteure „sofort“ zu den Zollbeamten. Dort lagen  die Papiere: Schön aufgefächert auf einem ca. 4 Meter langen Tresen. Unsere Zollpapiere waren schon bei 3,65 Meter angelangt; pro Meter rechnete man eine Stunde Bearbeitungszeit. Offensichtlich wirkte die Aussicht auf Kaffee Wunder und keine 20 Minuten später hatten wir die Erlaubnis, einzureisen. Noch ein Checkpoint war zu bewältigen und dann  konnten wir endlich Richtung Novi Sad (zu Deutsch: Neusatz) fahren. In Neusatz haben wir uns 02:50 Uhr morgens erst einmal ein Hotelzimmer gesucht, um etwas Schlaf zu bekommen.

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